Wenn es stimmt, dass zwischen Behördenverlagerungen und deren wirtschaftlichen Auswirkungen keine Kausalität hergestellt werden kann, stellt sich mir die Frage wieso solche Unsummen dafür ausgegeben werden. Hat sich jemals einer der Verantwortlichen überlegt, wie viele Existenzen an den alten Standorten zerstört werden?
Heide am Montag, 19-03-12 09:53
Die Sonnenfinsternis ist in Olching sehr gut angekommen. Wir hatten das große Plakat und die Flyer.
Vielen Dank.
Josef Federl am Sonntag, 26-02-12 15:47
Kann morgen warscheinlich doch nicht kommen.
Bin krank.
Mfg Josef Federl
Josef Federl am Montag, 20-02-12 14:43
Bitte diesen Artikel lesen :
http://www.verivox.de/nachrichten/bleiben-intelligente-stromzaehler-dumm-55296.aspx
Ich weiß (EnWG=Bundesangelegenheit)das wäre Ingrid Nestles Job, ich bin mir aber nicht sicher was ihre Kompetenz betrifft deswegen stelle ich die Frage erst einmal an sie. (ggf. Antwort Thema auf der Veranstaltung ?)
Zur technischen Umsetzung und Einführung von variablen Stromtarifen:
Sinn eines variablen Tarifs ist es doch unnötige Regelung von AKW oder KKW zu vermeiden bzw. die vollständige Einspeisung von EEG-Strom zu ermöglichen.......
(ohne Einspeiseleistungsreduzierungen durch Schaltzentralen)
Problem: Die mir bekannten Konzepte für den Endverbraucher sind viel zu kompliziert und deswegen auch teuer, außerdem ergibt sich das Problem der IT-Sicherheit.
Die Schaltzentralen regeln doch auf Grund der Netzqualitätskriterien und der einzuhaltenden Spannungsbandbreite und Frequenz: http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsqualit%C3%A4t
Wieso nicht einen Stromzähler mit Stufenpreismodel der sich genau danach richtet z.B.:
230V - normal Tarif
225V - normal Tarif + 3 Cent
220V - normal Tarif + 6 Cent
235V - normal Tarif - 3 Cent
240V - normal Tarif - 6 Cent
Die vom Zähler zu speichernden Daten werden auf einem Speichermedium, welches einen internen Backup und eine Funktionskontrolle besitzt gespeichert (z.B. USB-Stick) Diese Daten können vom Anwender per PC gesendet werden. z.B. einmal im viertel Jahr zur Abrechnungserstellung.
Falls über den USB-Stick ein Virus in den Zähler gelangt wäre erst einmal nur 1 Zähler infiziert !
Somit würde man sich viel Informationstechnologie sparen und hätte an jeder Steckdose per Spannungsmesser Überblick über den Strompreis und zusätzlich den selbst regelnden Effekt der Stromnetze. Zusätzlich hätte man nicht mehr so stark das Problem des Spannungshubes durch die PV-Anlagen im Niederspannungsnetz !
Spannungs-/Frequenzmesser mit Schaltfunktion die z.B. Wärmepumpe aktivieren oder ähnliches,
zusätzlich auch eine Dauer- oder Mindesteinschaltzeit-Funktion haben sind technisch kein Problem.
Mit freundlichen Grüßen Josef Federl
Rudi Lermer am Montag, 06-02-12 11:03
Lieber Ludwig,
Dein kürzlicher Besuch in Kirchanschöring hat mich sehr bereichert.
Ich kenne den Kassier des Schlechinger Elektrizitätswerks (Genossenschaft mit EEG aus Wasserkraft) sehr gut und könnte ihn fragen wann und warum die Erzeugung fernwirksam gedrosselt wurde. Das Schlechinger E-Werk musste vor zwei Jahren eine entsprechende Steuerung nachrüsten.
Sehr schön, dass Du dieser Sache nachgehst, weil hier Manipulationschancen ohne Grenzen bestehen (Börsenkurs, Energiepolitik wegen Strommangel) und wegen der geringen Kw-Vergütungen auch noch preiswert sind für die Monopolisten der Netzbetreiber.
Viel Erfolg
Rudi
Roland Thoma am Donnerstag, 22-12-11 16:46
Endlich kümmert sich jemand um diese Angelegenheit. Seit fast 2 Jahren versuchen wir im Netzgebiet der E-Werke Reutte (Altlandkreis Füssen) einen vernünftigen Wechsel hinzubekommen. Es gibt ganz wenige Anbieter, die tatsächlich eine Vereinbarung mit den E-Werken Reutte haben, die meisten - günstigen- winken auf Anfrage ab. Interessant ist, dass auf der Homepage www.ewr.at ein Dokument herunterladbar ist, in dem beschrieben ist, was alternative Anbieter machen müssen (u.a. der Tiroler Bilanzgruppe beitreten).
Faktisch haben die E-Werke Reutte durch die Behauptung, nicht am deutschen Stromnetz zu sein, eine quasi Monopolstellung, die sie erfolgreich verteidigen. In Seeg ist der Ort sogar geteilt: ein Teil österreichisch, ein Teil Allgäuer Überlandwerke. Warum wird denen nicht vorgeschrieben, dass sie eine Verbindung herstellen müssen?
Energieberater Bremen am Mittwoch, 07-12-11 08:53
Vielen Dank für diesen unheimlich interessanten und ausführlichen Artikel! Wir sind da ganz Ihrer Meinung und freuen uns immer wieder, wenn wir Blogs von Menschen wie Ihnen finden.
Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium
Jürgen Krohn am Samstag, 05-11-11 19:24
Wer sich über die Modellregion Bayern, dem eWald, bzw. über die Elektromobilität in Bayern überhaupt informieren möchte, der findet auf www.eMobility-Bayern.de mit dem Untertitel: „Wunsch und Wirklichkeit – fast schon Satire“, schon mehr als 260 Berichte und die haben es teilweise in sich!
Alfred Mayer am Mittwoch, 07-09-11 16:50
Viel zu wenig ist bekannt, daß die Effizienz von PV-Freiflächenanlagen mindestens 50 mal höher ist als die Stromerzeugung mit auf der gleichen Fläche geernteter Biomasse.
Das kann leicht nachgerechnet werden.
HR am Donnerstag, 07-07-11 09:53
Hallo Herr Hartmann,
etwas war ich heute erstaunt über ihr Interview in B3, wo sie gesagt haben, dass es bei der Olympia auch um den Umweltschutz gehe. Anscheinend ist die Umwelt in anderen Ländern nicht zu schützen. Glauben Sie wirklich, dass bei der Planung in unserem Land nicht an die Umwelt gedacht wurde. Denken Sie eigentlich auch an unsere Jugend. Für die wäre es mit Sicherheit ein Anreiz gewesen eine Olympiade im eigenen Land zu erleben. Jetzt müssen diese während der Schulzeit in der Nacht schauen.
ANTWORT:
Hallo Herr Rechter,
Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:
Die Münchner Bewerbung mag im Vergleich der Bid-Books der drei Bewerber vom IOC (!) die minimal bessere ökologische Bewertung erhalten haben, jedoch sind bereits vor Abgabe des Mini-Bid-Books zentrale Projekte wie das Biosphärenreservat oder auch ein energetisches Sanierungsprogramm für Hotels gekippt worden. Nicht ohne Grund sind zahlreiche namhafte Umweltverbände aus der Fachkommission Umwelt, die die Bewerbungsgesellschaft eingerichtet hatte, ausgetreten. Diese Fachkommission wurde von Beginn an zu einem reinen Scheingremium degradiert, das in der entscheidenden Phase vor der Abgabe des Bid Books nicht einmal getagt hätte. Selbst eine Nennung der Öko-Projekte im nur nachgereichten Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept des Münchner Bid Books bedeutet nicht deren automatische Umsetzung. Deren Realisierung ist vielmehr abhängig von dem selbst von Olympiabefürwortern als "Knebelverträgen" bezeichnetem Vertragswerk des IOC, dem die beteiligten Kommunen vorab, ohne Kenntnis des genauen Inhalts, zustimmen mussten. Solange sich willige Austragungsorte finden, die sich dem Diktat des IOC beugen, wird dieser seine einseitigen Vorgaben eher verschärfen als diese transparenter, fairer und nachhaltiger zu gestalten.
Ihre Thesen fußen ja auf der Annahme, dass die Münchner Bewerbung, zumindest aus ökologischer Sicht, die beste der drei Kandidatenstädte darstelle und wir deshalb in der moralisch-ökologischen Verpflichtung stünden, die Spiele nach Bayern zu holen, um eine desaströse Umweltzerstörung wie sie zur Zeit in Sotschi von statten geht, zu verhindern. Dafür müssten wir allerdings unkalkulierbare finanzielle Risiken und nicht tolerierbare Eingriffe in unsere Natur auf uns nehmen, und das ohne die Aussicht auf einen nachhaltigen Mehrwert der geplanten Investitionen. Die Durchführung der Winterspiele in Bayern aus "Umweltschutzgründen", bewirkt keine grundsätzliche Neuorientierung Olympischer Spiele, die zu einer echten Nachhaltigkeit führen könnte.
Ich bin nicht generell gegen die Durchführung Olympischer Winterspiele. Aber es herrscht großer Reformbedarf. Als klimapolitischer Sprecher meiner Fraktion im Bayerischen Landtag habe ich es als meine Aufgabe gesehen, eine Olympiabewerbung, die sich Etiketten wie “Klimaneutralität” zu nutze macht, kritisch zu prüfen. Je mehr ich mich inhaltlich mit der Bewerbung auseinandergesetzt habe, desto mehr bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass diese Bewerbung unter dem Konzept “München +2” keine klimaneutrale oder nachhaltige Bewerbung sein kann. Ich bin sozusagen von einem Kritiker zu einem Gegner dieser Bewerbung “gereift”. Ich bin ein großer Freund des Vorschlags von Reinhold Messner, die Olympischen Winterspiele zwischen 4-5 festen Austragungsorten zirkulieren zu lassen. So könnten immer neue ökologische Eingriffe in anderen Teilen der Erde vermieden und eine wirklich nachhaltige Nutzung der bereits bestehenden, mit Steuergeldern gebauten und unterhaltenen, Sportanlagen garantiert werden. Aus meiner Sicht sollte sich das IOC und damit die Olympischen Winterspiele den Regionen anpassen, an die sie die Spiele vergeben und nicht anders herum.
Olympische Winterspiele sind ja seit ihrer Professionalisierung und Kommerzialisierung in den 80er Jahren nicht mehr das, was sie einmal waren. Die olympischen Werte sind in den Hintergrund gerückt; Gewinnmaximierung und die Erschließung neuer Märkte stehen heute im Vordergrund. Dies lässt sich auch gut an den Präsentationen der Bewerberstädte festmachen: Sowohl bei der Münchner, als auch bei der südkoreanischen Bewerbung wurden die finanziellen Vorteile die dem IOC bei Vergabe an die jeweiligen Ausrichterorte erwarten sollen, in den Vordergrund gestellt. Ein weiteres Augenmerk der Bewerbungen wurde auf die möglichen Freizeitmöglichkeiten der IOC-Mitglieder gelegt. Luxushotels, Gala-Dinner, exklusive Shoppingmöglichkeiten; das sollte die IOC-Mitglieder überzeugen.
Erlauben Sie mir noch ein paar Worte zum Stichpunkt Jugend: Schauen wir uns doch mal die Teilnehmerländer bei der letzten Winterolympiade in Vancouver etwas genauer an: In Vancouver nahmen 82 Nationen teil (zum Vergleich: Bei einer Fußball-WM sind es 204 Länder), wobei nur 51 Länder mehr als 3 TeilnehmerInnen und 32 Länder mehr als 10 TeilnehmerInnen stellten. Diese 32 Länder sind allesamt reiche Industrieländer, die mit Ausnahme von Australien allesamt auf der Nordhalbkugel zu finden sind. Selbst bei den 82 teilnehmenden Nationen weisen die Schwellen- und Entwicklungsländer große weiße Flecken in der Teilnehmerkarte auf. Dies kann natürlich auch durch die benötigten klimatischen Verhältnisse, aber auch mit dem meist teuren Materialaufwand erklärt werden. Die Idee vom Treffen der "Jugend der Welt" betrifft also vor allem bei Olympischen Winterspielen einen eher exklusiven Kreis. Zumal kann ich ihre Argumentation auch umdrehen, denn durch die Wahl Südkoreas haben nun die Bewohner Asiens und Ozeaniens besser Möglichkeiten die Olympischen Winterspiele zu verfolgen. Ob jedoch das Interesse an Olympischen Winterspielen, gerade bei den jüngeren Generationen, so groß ist, wie sie annehmen, wage ich zumindest zu bezweifeln. Laut dem Ergebnis des “Bayern-Trend” vom Januar 2011 beantworteten 50% der jungen Menschen in der Altersgruppe 18-24 Jahre die Frage “Sollten die Olympischen Winterspiele in München stattfinden?” mit Nein. Nur 45% antworteten mit “Ja”. Damit ist die Mehrheit in der jüngsten erhobenen Altersgruppe mehrheitlich gegen die Olympischen Winterspiele in München eingestellt.
Ich hoffe Ihnen meinen Standpunkt etwas näher gebracht zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Ludwig Hartmann
W. Schmid am Freitag, 20-05-11 07:19
Sehr geehrter Herr Hartmann,
Sie werden in diversen Artikeln immer wieder als "Energieexperte" bezeichnet. Aus Ihrem oben genannten Werdegang wird jedoch nicht klar, woduch Sie sich diese Expertise erworben haben. Könnten Sie hierzu Stellung nehmen bzw. Ihren Werdegang entsprechend ergänzen? Vielen Dank!
Gruss,
W. Schmid
ANTWORT:
Sehr geehrter Herr Schmid,
die Bezeichnung "Energie-Experte" wurde mir von der Presse "verliehen". Ich führe offiziell die Bezeichnung des mir von meiner Fraktion anvertrauten Aufgabengebiets als "klima- und energiepolitischer Sprecher" der Grünen im Bayerischen Landtag.
Sie haben Recht, wenn Sie mutmaßen, dass ich kein Hochschulstudium in einem technischen Studiengebiet abgeschlossenen habe. Dies ist meines Erachtens allerdings auch nicht notwendig um Entwicklungen und Ereignisse im Energiesektor POLITISCH bewerten zu können. Ich habe mich bereits vor meinem Eintritt in den Bayerischen Landtag intensiv mit der Materie beschäftigt.
Als Politiker ist es nicht meine Aufgabe höchste wissenschaftliche Ehrungen zu erstreben, sondern anhand der mir vorliegenden Fakten und auf Basis meines Wahlprogramms, für das ich von den Wählerinnen und Wählern in den Bayerischen Landtag entsandt wurde, Entscheidungen zu treffen. Ich bin davon überzeugt auch wissenschaftliche Arbeiten korrekt interpretieren und mir darauf aufbauend meine Meinung bilden zu können. Gerne greife ich bei der Bewertung energiepolitischer Fragestellungen auf wissenschaftliche Analysen und Fachmeinungen zurück. Am Ende muss jedoch eine politische Entscheidung stehen, für die ich als Abgeordneter auch die Verantwortung tragen muss. Sehr gerne diskutiere ich mit Ihnen meine energiepolitischen Standpunkte und die klimapolitischen Forderungen meiner Fraktion und meiner Partei.
Beste Grüße
Ludwig Hartmann
Jörg Keil am Donnerstag, 17-03-11 13:28
Ein Pumpspeicheratlas für Bayern wäre ein guter Anfang. Der wäre dann für die ganze BRD incl. Nachbarländern mit denen rege Strom austauschen und alle wichtigen Speichertechnologien, einer Bedarfsabschätzung und Technologieempfehlung für einzelne Regionen zu erweitern. Gemäß einer Studie der Boston Consulting Group und dem Entwurf Leitstudie 2011 besteht in unserem Land in den nächsten Jahren ein hoher Bedarf an Energiespeichern. Vor dem Hintergrund wäre ein Speicheratlas (dena für Energiespeicher) wünschenswert.
Das Thema Energieversorgung ist sehr komplex und für einzelne Wirtschaftsbereiche kaum im Gesamtzusammenhang zu fassen. Hier sollte die Politik jede erdenkliche Hilfe bereitstellen und der Industrie eine gute Planungsgrundlage vorgeben.
Produktanbieter für Energysysteme brauchen mehr als Modelle und Szenarien, um maßgeschneiderte Bausteine für unsere zukünftige Energielandschaft bereitzustellen. Nur wenn sich kurz bis mittelfristig ausreichend hohe Geschäftspotentiale und Gewinnmöglichkeiten sicher abzeichnen, kommen wir zu neuen zukunftsfähigen und nachhaltigen Techniklösungen.
Unsere Tagespolitik führt bei Großprojekten häufig zu wechselnden Bewertung von Geschäftsmodellen / Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und macht die Überwindung von Brückentechnologien sehr schwer.
indykiste am Mittwoch, 09-03-11 07:24
Auch, wenn die Frage hier nicht hinpasst: Was stimmt denn nun eigentlich wirklich?
Sind 63/160 Grundstückbesitzer entscheidend oder doch nur der Eine?
Lorenz Hofbeck Nürnberg am Sonntag, 13-02-11 11:40
Hallo Herr Hartmann, Sie haben meine volle Sympathie. In einem grössenwahnsinnigen (naja, nicht direkt vergleichbar, aber es ging auch ums große Geld) Projekt vor längerer Zeit in Nürnberg mußte ich leider erleben, daß auch innerhalb der Grünen beträchtliche EGO Orientierungen (personell) vertreten sind, und das EGO spielt bei dem Jahrmarkt der olympischen Eitelkeiten durchaus keine untergeordnete Rolle. Wie steht eigentlich, um bei Olympia zu bleiben, Christine STAHL MdL ("Landtags-Vize-Präsidentin usw.) zu der ganzen Olympia Geschichte ??
Erna am Mittwoch, 13-10-10 21:09
Da bleibt nur zu hoffen, dass schwarz/gelb die Zeichen der Zeit auch erkennen. Sonst brauchen sie Nachhilfe. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.
Wenn es stimmt, dass zwischen Behördenverlagerungen und deren wirtschaftlichen Auswirkungen keine Kausalität hergestellt werden kann, stellt sich mir die Frage wieso solche Unsummen dafür ausgegeben werden. Hat sich jemals einer der Verantwortlichen überlegt, wie viele Existenzen an den alten Standorten zerstört werden?
Die Sonnenfinsternis ist in Olching sehr gut angekommen. Wir hatten das große Plakat und die Flyer.
Vielen Dank.
Kann morgen warscheinlich doch nicht kommen.
Bin krank.
Mfg Josef Federl
Bitte diesen Artikel lesen :
http://www.verivox.de/nachrichten/bleiben-intelligente-stromzaehler-dumm-55296.aspx
Ich weiß (EnWG=Bundesangelegenheit)das wäre Ingrid Nestles Job, ich bin mir aber nicht sicher was ihre Kompetenz betrifft deswegen stelle ich die Frage erst einmal an sie. (ggf. Antwort Thema auf der Veranstaltung ?)
Zur technischen Umsetzung und Einführung von variablen Stromtarifen:
Sinn eines variablen Tarifs ist es doch unnötige Regelung von AKW oder KKW zu vermeiden bzw. die vollständige Einspeisung von EEG-Strom zu ermöglichen.......
(ohne Einspeiseleistungsreduzierungen durch Schaltzentralen)
Problem: Die mir bekannten Konzepte für den Endverbraucher sind viel zu kompliziert und deswegen auch teuer, außerdem ergibt sich das Problem der IT-Sicherheit.
Die Schaltzentralen regeln doch auf Grund der Netzqualitätskriterien und der einzuhaltenden Spannungsbandbreite und Frequenz: http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsqualit%C3%A4t
Wieso nicht einen Stromzähler mit Stufenpreismodel der sich genau danach richtet z.B.:
230V - normal Tarif
225V - normal Tarif + 3 Cent
220V - normal Tarif + 6 Cent
235V - normal Tarif - 3 Cent
240V - normal Tarif - 6 Cent
Die vom Zähler zu speichernden Daten werden auf einem Speichermedium, welches einen internen Backup und eine Funktionskontrolle besitzt gespeichert (z.B. USB-Stick) Diese Daten können vom Anwender per PC gesendet werden. z.B. einmal im viertel Jahr zur Abrechnungserstellung.
Falls über den USB-Stick ein Virus in den Zähler gelangt wäre erst einmal nur 1 Zähler infiziert !
Somit würde man sich viel Informationstechnologie sparen und hätte an jeder Steckdose per Spannungsmesser Überblick über den Strompreis und zusätzlich den selbst regelnden Effekt der Stromnetze. Zusätzlich hätte man nicht mehr so stark das Problem des Spannungshubes durch die PV-Anlagen im Niederspannungsnetz !
Spannungs-/Frequenzmesser mit Schaltfunktion die z.B. Wärmepumpe aktivieren oder ähnliches,
zusätzlich auch eine Dauer- oder Mindesteinschaltzeit-Funktion haben sind technisch kein Problem.
Mit freundlichen Grüßen Josef Federl
Lieber Ludwig,
Dein kürzlicher Besuch in Kirchanschöring hat mich sehr bereichert.
Ich kenne den Kassier des Schlechinger Elektrizitätswerks (Genossenschaft mit EEG aus Wasserkraft) sehr gut und könnte ihn fragen wann und warum die Erzeugung fernwirksam gedrosselt wurde. Das Schlechinger E-Werk musste vor zwei Jahren eine entsprechende Steuerung nachrüsten.
Sehr schön, dass Du dieser Sache nachgehst, weil hier Manipulationschancen ohne Grenzen bestehen (Börsenkurs, Energiepolitik wegen Strommangel) und wegen der geringen Kw-Vergütungen auch noch preiswert sind für die Monopolisten der Netzbetreiber.
Viel Erfolg
Rudi
Endlich kümmert sich jemand um diese Angelegenheit. Seit fast 2 Jahren versuchen wir im Netzgebiet der E-Werke Reutte (Altlandkreis Füssen) einen vernünftigen Wechsel hinzubekommen. Es gibt ganz wenige Anbieter, die tatsächlich eine Vereinbarung mit den E-Werken Reutte haben, die meisten - günstigen- winken auf Anfrage ab. Interessant ist, dass auf der Homepage www.ewr.at ein Dokument herunterladbar ist, in dem beschrieben ist, was alternative Anbieter machen müssen (u.a. der Tiroler Bilanzgruppe beitreten).
Faktisch haben die E-Werke Reutte durch die Behauptung, nicht am deutschen Stromnetz zu sein, eine quasi Monopolstellung, die sie erfolgreich verteidigen. In Seeg ist der Ort sogar geteilt: ein Teil österreichisch, ein Teil Allgäuer Überlandwerke. Warum wird denen nicht vorgeschrieben, dass sie eine Verbindung herstellen müssen?
Vielen Dank für diesen unheimlich interessanten und ausführlichen Artikel! Wir sind da ganz Ihrer Meinung und freuen uns immer wieder, wenn wir Blogs von Menschen wie Ihnen finden.
Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium
Wer sich über die Modellregion Bayern, dem eWald, bzw. über die Elektromobilität in Bayern überhaupt informieren möchte, der findet auf www.eMobility-Bayern.de mit dem Untertitel: „Wunsch und Wirklichkeit – fast schon Satire“, schon mehr als 260 Berichte und die haben es teilweise in sich!
Viel zu wenig ist bekannt, daß die Effizienz von PV-Freiflächenanlagen mindestens 50 mal höher ist als die Stromerzeugung mit auf der gleichen Fläche geernteter Biomasse.
Das kann leicht nachgerechnet werden.
Hallo Herr Hartmann,
etwas war ich heute erstaunt über ihr Interview in B3, wo sie gesagt haben, dass es bei der Olympia auch um den Umweltschutz gehe. Anscheinend ist die Umwelt in anderen Ländern nicht zu schützen. Glauben Sie wirklich, dass bei der Planung in unserem Land nicht an die Umwelt gedacht wurde. Denken Sie eigentlich auch an unsere Jugend. Für die wäre es mit Sicherheit ein Anreiz gewesen eine Olympiade im eigenen Land zu erleben. Jetzt müssen diese während der Schulzeit in der Nacht schauen.
ANTWORT:
Hallo Herr Rechter,
Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:
Die Münchner Bewerbung mag im Vergleich der Bid-Books der drei Bewerber vom IOC (!) die minimal bessere ökologische Bewertung erhalten haben, jedoch sind bereits vor Abgabe des Mini-Bid-Books zentrale Projekte wie das Biosphärenreservat oder auch ein energetisches Sanierungsprogramm für Hotels gekippt worden. Nicht ohne Grund sind zahlreiche namhafte Umweltverbände aus der Fachkommission Umwelt, die die Bewerbungsgesellschaft eingerichtet hatte, ausgetreten. Diese Fachkommission wurde von Beginn an zu einem reinen Scheingremium degradiert, das in der entscheidenden Phase vor der Abgabe des Bid Books nicht einmal getagt hätte. Selbst eine Nennung der Öko-Projekte im nur nachgereichten Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept des Münchner Bid Books bedeutet nicht deren automatische Umsetzung. Deren Realisierung ist vielmehr abhängig von dem selbst von Olympiabefürwortern als "Knebelverträgen" bezeichnetem Vertragswerk des IOC, dem die beteiligten Kommunen vorab, ohne Kenntnis des genauen Inhalts, zustimmen mussten. Solange sich willige Austragungsorte finden, die sich dem Diktat des IOC beugen, wird dieser seine einseitigen Vorgaben eher verschärfen als diese transparenter, fairer und nachhaltiger zu gestalten.
Ihre Thesen fußen ja auf der Annahme, dass die Münchner Bewerbung, zumindest aus ökologischer Sicht, die beste der drei Kandidatenstädte darstelle und wir deshalb in der moralisch-ökologischen Verpflichtung stünden, die Spiele nach Bayern zu holen, um eine desaströse Umweltzerstörung wie sie zur Zeit in Sotschi von statten geht, zu verhindern. Dafür müssten wir allerdings unkalkulierbare finanzielle Risiken und nicht tolerierbare Eingriffe in unsere Natur auf uns nehmen, und das ohne die Aussicht auf einen nachhaltigen Mehrwert der geplanten Investitionen. Die Durchführung der Winterspiele in Bayern aus "Umweltschutzgründen", bewirkt keine grundsätzliche Neuorientierung Olympischer Spiele, die zu einer echten Nachhaltigkeit führen könnte.
Ich bin nicht generell gegen die Durchführung Olympischer Winterspiele. Aber es herrscht großer Reformbedarf. Als klimapolitischer Sprecher meiner Fraktion im Bayerischen Landtag habe ich es als meine Aufgabe gesehen, eine Olympiabewerbung, die sich Etiketten wie “Klimaneutralität” zu nutze macht, kritisch zu prüfen. Je mehr ich mich inhaltlich mit der Bewerbung auseinandergesetzt habe, desto mehr bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass diese Bewerbung unter dem Konzept “München +2” keine klimaneutrale oder nachhaltige Bewerbung sein kann. Ich bin sozusagen von einem Kritiker zu einem Gegner dieser Bewerbung “gereift”. Ich bin ein großer Freund des Vorschlags von Reinhold Messner, die Olympischen Winterspiele zwischen 4-5 festen Austragungsorten zirkulieren zu lassen. So könnten immer neue ökologische Eingriffe in anderen Teilen der Erde vermieden und eine wirklich nachhaltige Nutzung der bereits bestehenden, mit Steuergeldern gebauten und unterhaltenen, Sportanlagen garantiert werden. Aus meiner Sicht sollte sich das IOC und damit die Olympischen Winterspiele den Regionen anpassen, an die sie die Spiele vergeben und nicht anders herum.
Olympische Winterspiele sind ja seit ihrer Professionalisierung und Kommerzialisierung in den 80er Jahren nicht mehr das, was sie einmal waren. Die olympischen Werte sind in den Hintergrund gerückt; Gewinnmaximierung und die Erschließung neuer Märkte stehen heute im Vordergrund. Dies lässt sich auch gut an den Präsentationen der Bewerberstädte festmachen: Sowohl bei der Münchner, als auch bei der südkoreanischen Bewerbung wurden die finanziellen Vorteile die dem IOC bei Vergabe an die jeweiligen Ausrichterorte erwarten sollen, in den Vordergrund gestellt. Ein weiteres Augenmerk der Bewerbungen wurde auf die möglichen Freizeitmöglichkeiten der IOC-Mitglieder gelegt. Luxushotels, Gala-Dinner, exklusive Shoppingmöglichkeiten; das sollte die IOC-Mitglieder überzeugen.
Erlauben Sie mir noch ein paar Worte zum Stichpunkt Jugend: Schauen wir uns doch mal die Teilnehmerländer bei der letzten Winterolympiade in Vancouver etwas genauer an: In Vancouver nahmen 82 Nationen teil (zum Vergleich: Bei einer Fußball-WM sind es 204 Länder), wobei nur 51 Länder mehr als 3 TeilnehmerInnen und 32 Länder mehr als 10 TeilnehmerInnen stellten. Diese 32 Länder sind allesamt reiche Industrieländer, die mit Ausnahme von Australien allesamt auf der Nordhalbkugel zu finden sind. Selbst bei den 82 teilnehmenden Nationen weisen die Schwellen- und Entwicklungsländer große weiße Flecken in der Teilnehmerkarte auf. Dies kann natürlich auch durch die benötigten klimatischen Verhältnisse, aber auch mit dem meist teuren Materialaufwand erklärt werden. Die Idee vom Treffen der "Jugend der Welt" betrifft also vor allem bei Olympischen Winterspielen einen eher exklusiven Kreis. Zumal kann ich ihre Argumentation auch umdrehen, denn durch die Wahl Südkoreas haben nun die Bewohner Asiens und Ozeaniens besser Möglichkeiten die Olympischen Winterspiele zu verfolgen. Ob jedoch das Interesse an Olympischen Winterspielen, gerade bei den jüngeren Generationen, so groß ist, wie sie annehmen, wage ich zumindest zu bezweifeln. Laut dem Ergebnis des “Bayern-Trend” vom Januar 2011 beantworteten 50% der jungen Menschen in der Altersgruppe 18-24 Jahre die Frage “Sollten die Olympischen Winterspiele in München stattfinden?” mit Nein. Nur 45% antworteten mit “Ja”. Damit ist die Mehrheit in der jüngsten erhobenen Altersgruppe mehrheitlich gegen die Olympischen Winterspiele in München eingestellt.
Ich hoffe Ihnen meinen Standpunkt etwas näher gebracht zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Ludwig Hartmann
Sehr geehrter Herr Hartmann,
Sie werden in diversen Artikeln immer wieder als "Energieexperte" bezeichnet. Aus Ihrem oben genannten Werdegang wird jedoch nicht klar, woduch Sie sich diese Expertise erworben haben. Könnten Sie hierzu Stellung nehmen bzw. Ihren Werdegang entsprechend ergänzen? Vielen Dank!
Gruss,
W. Schmid
ANTWORT:
Sehr geehrter Herr Schmid,
die Bezeichnung "Energie-Experte" wurde mir von der Presse "verliehen". Ich führe offiziell die Bezeichnung des mir von meiner Fraktion anvertrauten Aufgabengebiets als "klima- und energiepolitischer Sprecher" der Grünen im Bayerischen Landtag.
Sie haben Recht, wenn Sie mutmaßen, dass ich kein Hochschulstudium in einem technischen Studiengebiet abgeschlossenen habe. Dies ist meines Erachtens allerdings auch nicht notwendig um Entwicklungen und Ereignisse im Energiesektor POLITISCH bewerten zu können. Ich habe mich bereits vor meinem Eintritt in den Bayerischen Landtag intensiv mit der Materie beschäftigt.
Als Politiker ist es nicht meine Aufgabe höchste wissenschaftliche Ehrungen zu erstreben, sondern anhand der mir vorliegenden Fakten und auf Basis meines Wahlprogramms, für das ich von den Wählerinnen und Wählern in den Bayerischen Landtag entsandt wurde, Entscheidungen zu treffen. Ich bin davon überzeugt auch wissenschaftliche Arbeiten korrekt interpretieren und mir darauf aufbauend meine Meinung bilden zu können. Gerne greife ich bei der Bewertung energiepolitischer Fragestellungen auf wissenschaftliche Analysen und Fachmeinungen zurück. Am Ende muss jedoch eine politische Entscheidung stehen, für die ich als Abgeordneter auch die Verantwortung tragen muss. Sehr gerne diskutiere ich mit Ihnen meine energiepolitischen Standpunkte und die klimapolitischen Forderungen meiner Fraktion und meiner Partei.
Beste Grüße
Ludwig Hartmann
Ein Pumpspeicheratlas für Bayern wäre ein guter Anfang. Der wäre dann für die ganze BRD incl. Nachbarländern mit denen rege Strom austauschen und alle wichtigen Speichertechnologien, einer Bedarfsabschätzung und Technologieempfehlung für einzelne Regionen zu erweitern. Gemäß einer Studie der Boston Consulting Group und dem Entwurf Leitstudie 2011 besteht in unserem Land in den nächsten Jahren ein hoher Bedarf an Energiespeichern. Vor dem Hintergrund wäre ein Speicheratlas (dena für Energiespeicher) wünschenswert.
Das Thema Energieversorgung ist sehr komplex und für einzelne Wirtschaftsbereiche kaum im Gesamtzusammenhang zu fassen. Hier sollte die Politik jede erdenkliche Hilfe bereitstellen und der Industrie eine gute Planungsgrundlage vorgeben.
Produktanbieter für Energysysteme brauchen mehr als Modelle und Szenarien, um maßgeschneiderte Bausteine für unsere zukünftige Energielandschaft bereitzustellen. Nur wenn sich kurz bis mittelfristig ausreichend hohe Geschäftspotentiale und Gewinnmöglichkeiten sicher abzeichnen, kommen wir zu neuen zukunftsfähigen und nachhaltigen Techniklösungen.
Unsere Tagespolitik führt bei Großprojekten häufig zu wechselnden Bewertung von Geschäftsmodellen / Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und macht die Überwindung von Brückentechnologien sehr schwer.
Auch, wenn die Frage hier nicht hinpasst: Was stimmt denn nun eigentlich wirklich?
Sind 63/160 Grundstückbesitzer entscheidend oder doch nur der Eine?
Hallo Herr Hartmann, Sie haben meine volle Sympathie. In einem grössenwahnsinnigen (naja, nicht direkt vergleichbar, aber es ging auch ums große Geld) Projekt vor längerer Zeit in Nürnberg mußte ich leider erleben, daß auch innerhalb der Grünen beträchtliche EGO Orientierungen (personell) vertreten sind, und das EGO spielt bei dem Jahrmarkt der olympischen Eitelkeiten durchaus keine untergeordnete Rolle. Wie steht eigentlich, um bei Olympia zu bleiben, Christine STAHL MdL ("Landtags-Vize-Präsidentin usw.) zu der ganzen Olympia Geschichte ??
Da bleibt nur zu hoffen, dass schwarz/gelb die Zeichen der Zeit auch erkennen. Sonst brauchen sie Nachhilfe. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.